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Fritz Hansen

 

Die Republic of Fritz Hansen

Der Name Republic of Fritz Hansen™ beinhaltet die gesamte 137-jährige Geschichte des Unternehmens. Angefangen vom Gründer, dem visionären Möbeltischler Fritz Hansen, bis zu den Architekten und Designern, den Schöpfern der Möbel, die heute in der ganzen Welt beliebt und gefragt sind. Diese Geschichte handelt davon, neuen Zeitströmungen zu folgen, in internationalen, kühnen Bahnen zu denken, sich weiterzuentwickeln und zu erneuern, ohne dabei Traditionen und Erbe zu vergessen.

Die Geschichte beginnt 1872. Der Tischlermeister Fritz Hansen reist mit 25 Jahren aus dem Provinzstädtchen Nakskov in die Residenzstadt Kopenhagen, erwirbt einen Gewerbeschein und gründet seine erste Tischlerei in engen Mieträumen. 1885 ist ein entscheidendes Jahr. Fritz Hansen wird selbstständiger Möbelproduzent und
stellt sein eigenes Möbelsortiment zusammen. 1898 nimmt ein Sägewerk nördlich von Kopenhagen die Produktion auf. Fritz Hansen ist bereits für hohe Qualität bekannt, die seitdem als Selbstverständlichkeit gilt.
1899 überläßt Fritz Hansen seinem Sohn Christian E. Hansen die Firma. Er zieht u.a. Aufträge für den Parlamentssitz, Schloss Christiansborg, und das Kopenhagener Rathaus an Land, wobei die erste bekannte Zusammenarbeit mit einem Architekten, Martin Nyrop, mit dem sogenannten Rathausstuhl Früchte trägt.
Christian E. Hansen ist genauso zukunftsorientiert wie sein Vater. Das Unternehmen geht zur industriellen Herstellung über, angeregt von dem sich entfaltenden Funktionalismus, der neue Materialien, Produktionstechnologien und eine ganz neue Formensprache einführt. Ihm ist es zu verdanken, dass Fritz Hansen in den 20er Jahren schnell das Dampfbiegen von Buchenholz genauso gut beherrscht wie die weltweit führende Firma auf diesem Gebiet. Dampfgebogenes Holz ermöglicht das Herstellen leichter und stabiler Möbel.

1932 werden Søren und Fritz Hansen, Fritz Hansens Enkelkinder, zu Mitdirektoren ernannt. Während langer Auslandsaufenthalte haben sie sich einen breiten internationalen Horizont angeeignet und lancieren 1931 zusammen mit ihrem Vater, angeregt von u.a. Mies van der Rohe, die ersten Stahlmöbel in Dänemark. Diese
Möbel finden Anerkennung in New York, aber nicht in Dänemark. In den 30er Jahren beginnt der Möbelhersteller mit den damals bekanntesten und weitsichtigsten Architekten zusammenzuarbeiten. Kaare Klint und der Kirchenstuhl markieren die erste wichtige Kooperation. Dem progressiven Architekten Hans J. Wegner hat die Welt 1944 den China Stuhl™ zu verdanken, der eine skulpturale Huldigung von Holz und Handwerk erster Güte darstellt.

Die Zusammenarbeit mit Arne Jacobsen beginnt bereits 1934, sein Stern erstrahlt allerdings erst 1952, als er die Möglichkeiten erkennt, die die von Søren Hansen bis zur Perfektion entwickelte Verleimtechnik bietet. Die Ameise™ steht am Anfang. Der dreibeinige, formgespannte Stapelstuhl wird auf Bestellung für die Kantine von
Novo Nordisk entworfen. Die Ameise wird später zu einer Serie formgepresster Furnierstühle, deren Siebener™ mit vier Beinen und Armlehnen der meistverkaufte Stuhl in der Geschichte des Unternehmens wird.
Später entwirft Arne Jacobsen das Ei™ und den Schwan™ für sein eigenes modernistisches Meisterwerk, das Royal Hotel im Herzen Kopenhagens. Die Möbel sind heute internationale und zeitlose Stilikonen und Ergebnis einer fruchtbaren und anregenden Kooperation zwischen Fritz Hansens fähigsten Möbeltischlern und Arne Jacobsen.

Möbel aus der Republic von Fritz Hansen werden traditionell von großen Architekten und Designern geschaffen und sind selbstverständlich zu ihrer Zeit Bestandteil der führenden Architektur der Welt. Heute sind die Möbel der Republic of Fritz Hansen™ eine natürliche Facette des Images internationaler Unternehmen und der Identität moderner Großstadtmenschen. Es gilt seine Individualität auszudrücken und ein unverwechselbares Statement abzugeben. Heute regt die Designphilosophie die führenden Architekten und Designer der ganzen Welt an. An dieser Geschichte wird überall in der Welt, in Unternehmen und im Privatbereich, weitergeschrieben.